Erstes Turnier/First Tournament

1958 (Champion: Belgium)

Rekordsieger/Record Winner

USA 10x (1973, 1975, 1977, 1981, 1985, 1987, 1989, 1993, 1994, 1996)

Amtierender Sieger/Current Champion

Australia (2024)

News

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AST 2026: Spielberichte von Tag sieben

Place 7 Türkiye – New Zealand 67:85 (14:20, 16:17, 18:20, 19:26) Platz sieben des 31. Albert Schweitzer Turniers entschied sich zwischen Neuseeland und der Türkei. In den ersten Minuten dominierte Neuseeland vor allem durch Ball. Die Türken kamen kurzeitig wieder auf drei Punkte ran, bevor sich Neuseeland zur ersten Pause auf 16:22 leicht absetzte. Das zweite Viertel gehörte zunächst den Türken, die drei Minuten lang neuseeländische Punkte verhinderten, doch die Kiwis erholten sich und stellten zur Halbzeit auf 30:39. In der zweiten Halbzeit zeigte Neuseeland klar, dass sie das überlegene Team sind. Mit einem Dunk von Chunga zum Ende des dritten Viertel führte Neuseeland mit 48:59. Ins letzte Viertel starten die Neuseeländer mit zwei Treffern aus der Distanz und holten sich so die 17-Punkte Führung (48:65). Die Türken hatten vor allem aus der Distanz ihre Schwierigkeiten und schafften es auch kaum in die Zone. Neuseeland holte mit einem 67:85-Sieg den siebten Platz und damit ihre beste Platzierung jemals beim AST (Vorherige beste Platzierung: 14. Platz 2008) _____________________________ Seventh place in the 31st Albert Schweitzer Tournament came down to a match between New Zealand and Turkey. In the opening minutes, New Zealand dominated, particularly through their ball movement. The Turks briefly closed the gap to three points before New Zealand pulled slightly ahead 16:22 at the first break. The second quarter initially belonged to the Turks, who held New Zealand scoreless for three minutes, but the Kiwis recovered and led 30:39 at halftime. In the second half, New Zealand clearly demonstrated that they were the superior team. With a dunk by Chunga at the end of the third quarter, New Zealand led 48:59. The New Zealanders started the final quarter with two three-pointers, extending their lead to 17 points (48:65). The Turks struggled, particularly from beyond the arc, and barely managed to penetrate the paint. New Zealand secured seventh place with a 67:85 victory, marking their best-ever finish at the AST (previous best finish: 14th place in 2008). Place 5 Italy – Japan 89:70 (25:23, 24:18, 22:12, 18:17) Japan trat von Beginn an ähnlich unbekümert auf wie fast immer in diesem Turnier. Ungeachtet ihrer Längennachteile attackierten die Asiaten unentwegt den italienischen Korb, waren aber auch von außen gefährlich (6:11, 5.). Italien tat sich schwer ins Spiel zu kommen, holte sich aber bis zum Viertelende die 25:23-Führung. Bis Mitte des dritten Viertels verief das Spiel weitestgehend ausgeglichen (29:29, 13.), ehe Italien einige gute Minuten hatte und sich bis zum Seitenwechsel auf 49:41 absetzte. Nach der Pause ist die Geschichte des Spiels schnell erzählt. Italien setzte sich kontinuierlich bis auf mehr als 20 Punkte ab und war fortan nicht mehr gefährdet. Also: Italien Fünfter, Japan Sechster. _____________________________ Japan came out just as fearless as they had been throughout the tournament. Despite a clear size disadvantage, they kept attacking the Italian rim relentlessly and also knocked down shots from the perimeter (11–6, 5th minute). Italy struggled to find its rhythm early on but managed to edge ahead 25–23 by the end of the first quarter. The game stayed largely even until the middle of the second quarter (29–29, 13th minute), before Italy put together a strong stretch and opened up a 49–41 lead heading into halftime. After the break, the story of the game was quickly told. Italy steadily pulled away, stretching the lead to 20-plus and never looking back. Final placing: Italy finishes fifth, Japan sixth. Place 3 Serbia – Brazil 88:89 (14:24, 27:23, 29:18, 18:24) Für das Spiel um Bronze war die Halle gut gefüllt. Auch wenn die serbischen Fans in der Mehrzahl waren, zeigte Brasilien schnell, was sie drauf haben und gehen zur ersten Pause mit zehn Punkten in Führung (14:24). In das zweite Viertel starteten die Serben mit einer starken Phase, doch die Brasilianer fingen sich wieder und bauten ihre Führung auf 21:33 aus. Der serbischen Bank gefiel das nicht und so bekam der Assistant Coach ein technischen Foul. Nach einem Timeout haben die Serben ein kurzes Momentum uns spielen sich auf 33:38 ran, Timeout für Brasilien. Danach fallen die Körbe wieder bei Brasilien, aber auch Serbien kann weiterhin gut scoren. Zur Halbzeit steht es 41:47. Die zweite Halbzeit begann sehr schnell. Beide Teams kämpften um eine Medaille. Bei Serbien und Brasilien fielen die Dreier. Als sich die Serben auf 57:60 herankämpften wurde es heiß in der Halle. Die serbischen Fans feuerten nun lautstark an und so saß auch der nächste Dreier – Ausgleich 60:60. Der dritte Dreier von Melo in diesem Viertel brachte wieder die Führung. Ein Distanzwurf der Serben brachte zum ersten Mal seit Spielbeginn die Führung (65:63). Mit einem weiteren Dreier udn Korbleger im Fastbreak kam der erste richtige Vorsprung (70:65). Ein Buzzerbeater zum letzten Viertel brachte die Brasilianer wieder auf 70:67 ran. Im letzten Viertel konnten die Brasilianer zunächst brasilianische Punkte verhindern und auf 70:75 stellen. Der erste serbische Dreier fällt nach einem brasilianischen Kommunikationsfehler in der 34. Minute (73:77). Die Aufholjagd der Serben setzte wieder ein und kamen in der 36. zum 80:77. In der spannenden Schlussphase kam es wieder zum Führungswechsel, die Brasilianer erspielten sich die Führung zurück. Mit 86:89 ging es in die letzten 50 Sekunden. Serbien stellt auf 88:89, der letzte Angriff war bei Brasilien doch ein Ballverlust führte zu einem serbischen Angriff. Der Korb fiel nicht und die Brasilianer holten Bronze. _____________________________ The arena was packed for the bronze medal game. Even though Serbian fans were in the majority, Brazil quickly showed what they were capable of and went into the first break with a ten-point lead (14:24). The Serbs started the second quarter with a strong run, but the Brazilians regained their composure and extended their lead to 2133. The Serbian bench didn’t like that, and so the assistant coach was called for a technical foul. After a timeout, the Serbs gained some momentum and closed the gap to 33:38, prompting a timeout for Brazil. After that, Brazil started scoring again, but Serbia also continued to score well. The score at halftime was 41:47. The second half got off to a fast start. Both teams were fighting for a medal. Serbia and Brazil were hitting three-pointers. As the Serbs closed the gap to 57:60, the atmosphere in the arena heated up. The Serbian fans were now cheering loudly, and the next three-pointer went in – tying the score at 60:60. Melo’s third three-pointer of the quarter put Serbia back in the lead. A long-range shot by the Serbs gave them the lead for the first time since the start of the game (65:63). With another three-pointer and a layup on the fast break, they built their first real lead (70:65). A buzzer-beater at the end of the quarter brought the Brazilians back to 70:67. In the final quarter, the Serbs initially prevented Brazil from scoring and took a 70:75 lead. Serbia’s first three-pointer came after a Brazilian communication error in the 34th minute (73:77). Serbia’s comeback began again, and they reached 80:77 in the 36th minute. In the thrilling final stretch, the lead changed hands again, with the Brazilians regaining the lead. The score was 86:89 with 50 seconds remaining. Serbia tied it at 88:89; Brazil had the final possession, but a turnover led to a Serbian attack. The shot missed, and the Brazilians secured the bronze medal. Final Slovenia – Germany 79:83 (16:26, 2:20, 20:18, 21:19, Spielbericht/game report)

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AST 2026: Deutsche U18-Jungen setzen sich die Krone auf

Die deutschen U18-Jungen haben das 31. Albert Schweitzer Turnier in Mannheim und Viernheim gewonnen und damit für den dritten deutschen Sieg in der fast 70-jährigen Geschichte des AST gesorgt. Im heutigen Finale gewann das Team von Bundestrainer Alan Ibrahimagic gegen Slowenien mit 83:79 (26:16, 20:22, 18:20, 19:21). Turnier-MVP wurde Jamie Edoka (Deutschland). Umkämpft 7:0 für die DBB-Auswahl hieß es nach nur etwas mehr als einer Minute in der ausverkauften GBG Halle in Mannheim. Die Atmosphäre brodelte, aber Slowenien blieb cool und war schnell gleichauf (8:9, 4.). Edoka legte einen starken Start hin und hatte beim 12:8 (5.) schon acht Punkte auf seinem Konto. Beide Teams kämpften verbissen um jeden Ball, Slowenien kam zum Ausgleich (14:14, 7.). Caspar Vossenberg war zweimal per Dunk zur Stelle und spielte einen Zuckerpass auf William Dopfer, die Halle stand Kopf (22:16, 9.). An der Freiwurflinie sorgte Vossenberg für den ersten zweistelligen Vorsprung des DBB-Teams (26:16, 10.). Slowenien war komplett von der Rolle, Deutschland nutzte das konsequent aus (30:16, 12.). Dann fiel nach langer Durststrecke ein slowenischer Dreier, den Edoka prompt aus der Distanz beantwortete (33:19, 13.), Auszeit Slowenien. Leonard Kröger stopfte zum 37:23, Deutschland blieb trotz einiger Unkonzentriertheiten dominant (15.). So blieb es minutenlang beim etwa gleichen Abstand (39:27, 17.). Ganz abschütteln ließen sich die Slowenen aber nicht (41:32, 19.). Slowenien verkürzte weiter (42:35, 20.), aber Dopfer hatte einen weiteren Stopfer im Köcher. Zur Pause hieß es 46:38. Deutschland wackelt Edoka eröffnete die zweite Hälfte mit einem leichten Lay-up, die Antwort der Slowenen aus der Dreierdistanz ließ nicht lange auf sich warten. Die Partie wurde jetzt auch zu einer Kraftfrage, schließlich hatten die Spieler bereits sechs intensive Spiele in sieben Tagen in den Beinen (45:53, 24.). Der Gegner kam per Fastbreak-Dunk auf 49:55 heran und zwang Ibrahimagic zu einer Auszeit (25.). Offensiv war es in diesen Minuten schwierig für das DBB-Team, ein Rhythmus fehlte. Deutschland wackelte gewaltig, als Slowenien zum Ausgleich kam (55:55, 27.). Dann führte der Gegner (57:58, 28.), Vossenberg korrigierte sofort (61:58, 30.). Der Dreier von Kenan Youdom mit der Sirene bedeutete das 64:58. Der starke Kröger erzielte das 67:58 (32.), die DBB-Auswahl hatte sich gut erholt. Aber Slowenien war noch lange nicht geschlagen (62:68, 33.). Eine spannende Schlussphase bahnte sich an. Die DBB-Youngster investierten noch einmal alles, um die Slowenen nicht wieder zurück in die Partie zu lassen. Slowenien blieb hartnäckig (68:74, 36.), aber Danziger hatte etwas gegen ein Comeback. Bojovic per Dreier und Ciperle trafen zum 73:76 (38.), Auszeit Deutschland. Vossenberg netzte zwei Freiwürfe und gab etwas Luft (1’51). 38 Sekunden vor dem Ende ging Ciperle an die Freiwurflinie: 74:78. Vossenberg war dann 27 Sekunden vor Schluss mit dem „Dagger-Dunk“ erfolgreich. Slowenien konnte zum 77:80 kontern, aber dann war der Jubel riesengroß. Fotos: DBB/Berger | DBB/Lincke Germany’s U18 men captured the title at the 31st Albert Schweitzer Tournament in Mannheim and Viernheim, securing just the third German championship in the nearly 70-year history of the AST. In today’s final, the team coached by head coach Alan Ibrahimagic defeated Slovenia 83:79 (26:16, 20:22, 18:20, 19:21). Tournament MVP honors went to Jamie Edoka (Germany) Hard-Fought Battle Germany’s U18 squad came out firing, opening on a 7–0 run just over a minute into the game in front of a sold-out crowd at the GBG Halle. The atmosphere was electric, but Slovenia stayed composed and quickly pulled level (9–8, 4th minute). Edoka set the tone early, already up to eight points by the time Germany led 12–8 (5th). Both teams battled for every possession, with Slovenia tying things up again at 14–14 (7th). Caspar Vossenberg brought the crowd to its feet with back-to-back dunks and then dropped a dime to William Dopfer, sending the arena into a frenzy (22–16, 9th). Moments later, Vossenberg knocked down free throws to give Germany its first double-digit lead (26–16, 10th). Slovenia briefly lost its rhythm, and Germany capitalized, extending the margin to 30–16 (12th). A long-awaited Slovenian three-pointer finally dropped, but Edoka answered right back from deep (33–19, 13th), forcing a timeout. Leonard Kröger threw down a dunk to make it 37–23, and despite a few lapses in focus, Germany stayed in control. The lead hovered around the same range for several minutes (39–27, 17th), but Slovenia refused to go away, cutting it to 41–32 (19th) and then 42–35 (20th). Dopfer had another dunk left in him, and Germany took a 46–38 lead into halftime. Germany Holds On Edoka opened the second half with an easy layup, but Slovenia answered right away from beyond the arc. The game started to turn into a battle of endurance, with both teams feeling the toll of six intense games in seven days (53–45, 24th minute). Slovenia cut the deficit to 55–49 with a fastbreak dunk, forcing head coach Alan Ibrahimagic to call a timeout (25th). Germany struggled to find any offensive rhythm during that stretch, and the momentum clearly shifted. Slovenia tied the game at 55–55 (27th) and even took the lead shortly after (58–57, 28th). Vossenberg responded immediately to put Germany back in front (61–58, 30th), and Kenan Youdom drilled a buzzer-beating three to make it 64–58 heading into the fourth quarter. Kröger kept it going early in the final period, pushing the lead to 67–58 (32nd), as Germany looked to have regained control. But Slovenia refused to back down, trimming the gap to 68–62 (33rd) and setting up a tense finish. Germany’s young squad threw everything they had into keeping Slovenia at bay, but the pressure kept mounting (74–68, 36th). Danziger came up big to halt the comeback, yet Slovenia stayed within striking distance—Bojovic knocked down a three and Ciperle followed up to cut it to 76–73 (38th), prompting another German timeout. Vossenberg calmly sank two free throws to create some breathing room with 1:51 left. With 38 seconds remaining, Ciperle stepped to the line and made it 78–74. Then came the dagger: Vossenberg threw down a powerful dunk with 27 seconds to go. Slovenia answered to make it 80–77, but by then, the outcome was sealed—and Germany erupted in celebration. Für Deutschland spielten Spieler Punkte Verein Lars Danziger 10 Porsche BBA Ludwigsburg Jamie Edoka 17 Frankfurt SKYLINERS Lucai Anderson 2 Trinity Christian School/USA William Dopfer 4 Advance Lambert High School/USA Dusan Ilic 2 Telekom Baskets Bonn Caspar Vossenberg 14 FC Bayern München Anton Kemmer 5 ALBA BERLIN Fin Borczanowski 4 ALBA BERLIN Kenan Youdom 11 Porsche BBA Ludwigsburg Felix Kiehlneker 1 ratiopharm ulm Kilian Dück dnp FC Bayern München Leonard Kröger 13 Paderborn Baskets

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AST 2026: Spielberichte von Tag sechs

Places 5 -8 Türkiye – Italy 69:75 (18:11, 18:20, 23:23, 10:21) Die Türken gingen mit 6:1 in Front, aber nach sechs korbarmen Minuten war Italien vorne (6:7, 6.). Das Spiel verlief in sehr gemächlichen Tempo. Dann begaben sich die Türken auf einen viertelübergreifenden 12:0-Lauf, der sie nach elf Minuten mit 20:11 in Fromnt brachte. Italien erholte sich schnell und hatte beim 23:21 (16.) den Anschluss geschafft. Nur, um die Türkei durch den dritten Dreier von Öztürk wieder auf 32:23 wegziehen zu lassen. Zur Pause hieß es 36:31. Die Türken verschafften sich durch den vierten und fünften Dreier von Öztürk bis zur 26. Minute ihren größten Vorsprung: 54:40. Danach übernahmen aber die Italiener um den starken Federico Botelli das Geschehen und kamen Punkt für Punkt heran (57:50, 29. | 59:57, 33.). Italien kam zum Ausgleich, fiel noch einmal kurz zurück, holte sich aber dann gegen stark nachlassende Türken in den Schlussminuten den Sieg. Damit spielt Italien morgen um Platz fünf (11.45 Uhr), die Türken spielen um Platz sieben (9.30 Uhr). _____________________________ Turkey jumped out to a 6–1 lead, but after six low-scoring minutes, Italy had taken over (7–6, 6th minute). The game was played at a very slow pace. Turkey then went on a 12–0 run stretching across quarters to go up 20–11 after eleven minutes. Italy responded quickly and had cut the deficit to 23–21 (16th minute), only for Turkey to pull away again as Öztürk knocked down his third three-pointer to make it 32–23. The halftime score was 36–31. Turkey pushed their lead to its largest margin of the game by the 26th minute, as Öztürk knocked down his fourth and fifth three-pointers to make it 54–40. But Italy, led by the impressive Federico Botelli, took control from there and chipped away point by point (57–50, 29th | 59–57, 33rd). Italy eventually drew level, briefly fell behind again, but then capitalized on Turkey fading down the stretch to secure the win. Italy will now play for fifth place tomorrow at 11:45 a.m., while Turkey will compete for seventh place at 9:30 a.m.   New Zealand – Japan 65:74 (21:24, 14:15, 13:18, 17:17) Im Duell der beiden Teams vom anderen Ende der Welt ging es zunächst ausgeglichen zu (7:7, 3. | 12:12, 6.). Dann schien sich die größere Physis der Neuseeländer durchzusetzen (17:12, 7.), aber weit gefehlt. Unter anderem durch ein Vierpunktspiel übernahm Japan die Führung und baute sie bis auf 23:29 aus (13.). Neuseeland fand keinen rechten Zugriff auf die partie und lag auch zur Pause noch mit 35:39 zurück. Japan präsentierte sich auch nach dem Seitenwechsel wendig, schnell und furchtlos, während die Neuseeländer angesichts der vielen knappen „Schlachten“ in den Spielen zuvor doch etwas müde wirkten. Japan zog auf 42:52 davon (28.), ehe die Kiwis sich noch einmal auf 60:63 heran kämpften (34.). Danach aber hatte Japan das klar bessere Ende für sich und spielt morgen gegen Italien um Platz fünf. ______________________________ In the matchup between the two teams from opposite ends of the world, things were even early on (7–7, 3rd | 12–12, 6th). New Zealand’s superior physicality then seemed to take over (17–12, 7th), but that didn’t last. Japan responded—sparked in part by a four-point play—to take the lead and extend it to 29–23 (13th). New Zealand struggled to get a grip on the game and still trailed 39–35 at halftime. Japan stayed sharp, quick, and fearless after the break, while New Zealand looked a step fatigued after so many close battles in their previous games. Japan extended its lead to 52–42 (28th), before the Kiwis battled back to cut it to 63–60 (34th). From there, however, Japan clearly had the stronger finish and will face Italy tomorrow for fifth place. Semifinals Serbia – Slovenia 88:98 (18:35, 24:24, 22:17, 24:22) Von Beginn an war Slowenien die klar überlegene Mannschaft (2:12, 3.), Serbien nahm eine frühe Auszeit. Slowenien wirkte cool und abgeklärt (6:19, 6.). Der Dreier von Danilovic war eine Art Lebenszeichen für die Serben, aber die nächsten Szenen gehörten wieder den Slowenen. Serbien konnte den starken Gegner phasenweise überhaupt nicht stoppen (18:35, 10.). Dann wurden die Serben weiter fast vorgeführt (22:44, 14.), ehe Serbien durch drei Dreier von Roganovic etwas besser ins Spiel kam (38:52, 18.). Zum Seitenwechsel hatte sich aber nichts an der klaren Führung Sloweniens geändert. Jetzt mussten sich die Serben etwas einfallen lassen. Aber auch nach 27 Minuten betrug der Rückstand noch 20 Punkte (53:73). Es war wie in den Spielen gegen Neuseeland und Brasilien, als nichts mehr für die Serben gesprochen hatte. Bis zum Viertelende verkürzten sie auf 64:76, dann sofort mit Beginn des Schlussabschnitts auf 70:76. Die lautstarke Hundertschaft der serbischen Fans geriet aus dem Häuschen, als es dann sogar 72:76 hieß (32.). Aber Slowenien behielt einen kühlen Kopf und zog wieder auf 77:90 davon (37.). Davon erholten sich die Serben letztlich nicht mehr und spielen nun morgen im Spiel um Platz drei, während Slowenien im Endspiel antritt. ______________________________ Slovenia were clearly the superior team from the opening tip (12–2, 3rd), forcing Serbia to take an early timeout. Slovenia looked composed and in full control (19–6, 6th). Danilović’s three-pointer was something of a lifeline for Serbia, but the next few sequences again belonged to Slovenia. At times, Serbia had no answer for their opponent (35–18, 10th). Slovenia continued to dominate and nearly ran Serbia off the floor (44–22, 14th), before Serbia found some rhythm with three triples from Roganović to close the gap (52–38, 18th). Still, Slovenia’s commanding lead remained intact at halftime. Serbia needed to come up with something—but even after 27 minutes, they were still down by 20 (73–53). It felt like their earlier games against New Zealand and Brazil, when nothing seemed to go their way. By the end of the third quarter, they had cut it to 76–64, and early in the fourth they trimmed it further to 76–70. The vocal Serbian crowd erupted when the gap was down to 76–72 (32nd). But Slovenia kept their composure and responded with a decisive run, pulling away to 90–77 (37th). Serbia never recovered from that. They will now play for third place tomorrow, while Slovenia advance to the championship game.   Germany – Brazil  121:98 (27:27, 24:23, 31:17 39:31, Spielbericht/game report) Fotos: DBB/Berger | DBB/Lincke Place 11 Bahrain – China 58:75 (11:27, 16:14, 13:20, 18:14) Im ersten Spiel des Tages standen sich die beiden Gruppenletzten, China und Bahrain, für das Spiel um Platz 11 gegenüber. Die Chinesen konnten schon früh zeigen, dass sie klar überlegen sind, trafen gut aus der Distanz und führten nach zehn Minuten mit 11:27. Der erste Bahrainer musste bereits nach neuen Minuten und zwei unsportlichen Fouls die Halle verlassen. Das zweite Viertel lief bei den Bahrainern etwas besser, aber trotzdem war China die stärkere Mannschaft, offensiv wie defensiv. In die Halbzeitpause ging es mit 27:41. In dem Duell gab es in der zweiten Halbzeit vier weitere unsportliche Fouls. Beide Teams kämpften hart um ihren ersten Sieg des Turniers zu feiern und das merkte man. China kann am Ende als bessere Mannschaft mit 18-Punkten mehr klar gewinnen. ______________________________ In the first game of the day, the two bottom-ranked teams in their group, China and Bahrain, faced off in the match for 11th place. The Chinese demonstrated their clear superiority early on, shooting well from long range and leading 11:27 after ten minutes. The first Bahraini player was ejected from the game after just nine minutes and two unsportsmanlike fouls. The second quarter went a bit better for Bahrain, but China remained the stronger team, both offensively and defensively. The score at halftime was 27:41. There were four more unsportsmanlike fouls in the second half of the match. Both teams fought hard to celebrate their first win of the tournament, and it showed. In the end, China emerged as the better team, winning decisively by 18 points. Place 9 Latvia – Sweden 83:70 (24:11, 19:22, 20:14, 20:23) In der zweiten Partie des Tages entschied sich zwischen Schweden und Lettland der neunte Platz. Bei den Letten fielen am Anfang die Dreier und so konnten sie sich früh eine Führung erspielen (16:6, 6.). Die Schweden führten in der ersten Halbzeit zwischenzeitlich mit 16 Punkten, doch als Schweden defensiv umstellte und so lettische Punkte verhinderte kommen sie auf 39:33 ran. Ein Buzzerbeater der Letten stellt zum Halbzeitstand 43:33. In der zweiten Halbzeit war das Momentum der Schweden weg und bei den Letten fielen viele schwierige Abschlüsse, so spielten sie sich zwischenzeitlich auf 23 Punkte weg. Die Schweden gaben im letzten Viertel nochmal alles gewannen es auch mit 23:20, aber am Ende holt Lettland trotzdem recht souverän den 9. Platz mit einem Endstand von 83:70. ______________________________ The second game of the day decided ninth place between Sweden and Latvia. The Latvians hit their three-pointers early on, allowing them to build an early lead (16:6, 6th minute). Sweden led by as many as 16 points in the first half, but when Sweden switched up their defense to prevent Latvian scoring, they closed the gap to 39:33. A buzzer-beater by the Latvians set the halftime score at 43:33. In the second half, Sweden lost its momentum, and the Latvians made many difficult shots, pulling ahead by as many as 23 points at one point. Sweden gave it their all in the final quarter and even won it 23:20, but in the end, Latvia still secured 9th place quite comfortably with a final score of 83:70.   Germany girls – Italy girls 55:61 (14:14, 15:10, 13:14, 13:23, Spielbericht/game report)   Japan girls – Serbia girls 66:54 (14:11, 14:11, 16:12, 22:20)  Das letzte Spiel in Viernheim war das Spiel um den Gruppensieg der Mädchen. Beide Teams hatten zuvor beide Spiele gewonnen und gingen auf Augenhöhe in die Partie, was man auch merkte. Das erste Viertel war recht ausgeglichen, auch wenn Japan mit einer leichten Führung das erste Viertel beendete (14:11). Die Japanerinnen nahmen danach Fahrt auf und kamen auf einen zehn Punkte Vorsprung, doch die Serbinnen kämpften weiter und kommen auf 24:22 ran (18.). Die Japanerinnen übernahmen aber wieder die Kontrolle und konnten zur Pause auf 28:22 stellen. Die zweite Halbzeit war anfangs noch sehr spannend, denn die Serbinnen konnten sich weiter herankämpfen und mit den Japanerinnen mithalten. Doch im letzten Viertel schien die Luft raus, die Körbe wollten nicht mehr fallen und auch mit den Geschwindigkeit der Japanerinnen hatten sie zu kämpfen. Am Ende gewannen die Japanerinnen verdient mit 66:54 und krönten sich damit zum Sieger des 4 Nations Turnier. ______________________________ The final game in Viernheim was the match to decide the group winner for the girls. Both teams had won their previous two games and entered the match as evenly matched opponents, which was evident from the start. The first quarter was fairly even, though Japan ended it with a slight lead (14:11). The Japanese then picked up the pace and built a ten-point lead, but the Serbian team kept fighting back and closed the gap to 24:22 (18th minute). However, the Japanese regained control and went into halftime leading 28:22. The second half started off very exciting, as the Serbian team continued to fight their way back and kept pace with the Japanese. But in the final quarter, they seemed to run out of steam; the shots wouldn’t fall, and they also struggled to keep up with the Japanese team’s speed. In the end, the Japanese team earned a well-deserved 66:54 victory, crowning themselves champions of the 4 Nations Tournament.  

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AST 2026: Deutsche U18-Jungen stehen im Finale

Die deutschen U18-Jungen stehen beim 31. Albert Schweitzer Turnier in Mannheim und Viernheim im Finale. Im heutigen Halbfinale gewann das Team von Bundestrainer Alan Ibrahimagic gegen Brasilien mit 121:98 (27:27, 24:23, 31:17, 39:31). Im Finale am morgigen Samstag um 16.15 Uhr wartet Slowenien auf die deutsche Mannschaft. Anderson überragt Gleich vier Nationaltrainer, Chus Mateo (Spanien), Igor Kokoskov (Slowenien), Luca Banchi (Italien) und der deutsche Headcoach Álex Mumbrú waren Zeugen der Partie. Brasilien feuerte zu Beginn vier Dreier in den deutschen Korb (6:12, 4.). Deutschland wirkte etwas aufgeregt, da tat der Dreier von Lucai Anderson gut. Der holte an der Freiwurflinie auch die erste Führung für sein Team (14:12, 5.). Caspar Vossenberg erhöhte nach schönem Anspiel von Lars Danziger, aber die Südamerikaner waren schnell wieder da (16:16, 6.). Die Führung wechselte mehrmals, Anderson überragte auf deutscher Seite (22:19, 8.). Die hochklassige Offensiv-Partie ging mit 27:27 in die erste Viertelpause. Brasilien übernahm die Führung (29:34, 13.), die Athletik beeindruckte immer wieder. Jamie Edoka und Anton Kemmer sorgten für den Anschluss, aber drei brasilianischen Santos hielten ihr Team vorne (35:39, 15.). Beim 36:43 musste die DBB-Auswahl aufpassen, es fehlten die Stops. Anderson und Edoka verkürzten (46:47, 18.), die knapp 2.000 Zuschauer in der Mannheimer GBG Halle freuten sich. Der nächste Dreier von Anderson rauschte zum 49:47 durch die brasilianische Reuse (19.), mit einer deutschen 51:50-Führung ging es in die Kabinen. Deutschland zieht weg Kiehlneker und Edoka punkteten zum 60:56 (23.), Fin Borczanowski versenkte einen Dreier (63:56), ehe das DBB-Team ein paar gute Chancen liegen ließ. Dann war wieder Borczanowski für drei erfolgreich (66:59, 26.). Es war richtig Feuer in der Begegnung, die einfach Spaß machte. Der Dreier von Kenan Youdom machte die Führung zweistellig, Auszeit Brasilien. Der zweite Youdom-Dreier traf und Vossenberg vollendete einen Fastbreak, die bis dato höchste Führung war erreicht (77:63, 29.). Etwas leichtfertig ging man dann zu Werke, aber nach 30 Minuten sah es gut aus für die deutschen Youngster (82:67). Kiehlneker eröffnete den Schlussabschnitt mit einem Ausrufezeichen: Dunk zum 84:69 und Lay-up zum 86:69 (32.). Vossenberg legte einen mächtigen Dunk nach, das DBB-Team war klar auf der Siegerstraße. Danziger schraubte den Vorsprung auf 21 Punkte, Brasilien schien geschlagen (92:71, 33.). Brasilien wirkte jetzt kraftlos, während Deutschland immer noch zulegte (96:71). William Dopfer sorgte per Dunk für den 100. deutschen Punkt. Der Dreier von Vossenberg zum 103:80 war nach 35 Minuten so etwas wie die Entscheidung, aber Brasilien steckte bis zur Schlusssirene nicht auf. Fotos: DBB/Berger The German U18 boys have advanced to the final of the 31st Albert Schweitzer Tournament in Mannheim and Viernheim. In today’s semifinal, head coach Alan Ibrahimagic’s team defeated Brazil, 121:98 (27:27, 24:23, 31:17, 39:31). Germany will face Slovenia in the championship game tomorrow (Saturday) at 4:15 p.m. Anderson shines Four national team head coaches were in attendance—Chus Mateo (Spain), Igor Kokoškov (Slovenia), Luca Banchi (Italy), and Germany’s head coach Álex Mumbrú—to watch the game. Brazil came out firing, knocking down four early three-pointers to take a 12–6 lead (4th minute). Germany looked a bit nervous early on, but Lucai Anderson’s three settled them down. He also gave his team its first lead from the free-throw line (14–12, 5th). Caspar Vossenberg added to the lead after a nice assist from Lars Danziger, but the South Americans responded quickly to tie it up again (16–16, 6th). The lead changed hands several times, with Anderson leading the way for Germany (22–19, 8th). The high-level offensive showdown ended the first quarter tied at 27–27. Brazil regained the lead (34–29, 13th), their athleticism standing out time and again. Jamie Edoka and Anton Kemmer kept Germany within striking distance, but a trio of baskets from Santos kept Brazil in front (39–35, 15th). At 43–36, Germany needed stops but couldn’t quite get them. Anderson and Edoka closed the gap (47–46, 18th), much to the delight of the nearly 2,000 fans at the GBG Hall in Mannheim. Anderson then buried another three to put Germany back in front (49–47, 19th), and they headed into the locker room with a narrow 51–50 lead. Germany pull away Kiehlneker and Edoka scored to make it 60–56 (23rd), before Fin Borczanowski knocked down a three to extend the lead to 63–56. Germany then missed a couple of good looks, but Borczanowski struck again from deep (66–59, 26th). The game had real intensity and was a joy to watch. Kenan Youdom’s three pushed the lead into double digits, prompting a Brazilian timeout. He followed it up with another triple, and Vossenberg finished a fast break to give Germany their largest lead of the game to that point (77–63, 29th). Germany got a bit careless late in the quarter, but still looked in control after 30 minutes (82–67). Kiehlneker opened the fourth quarter with a statement—first a dunk to make it 84–69, then a layup for 86–69 (32nd). Vossenberg followed with a powerful dunk as Germany firmly took control. Danziger stretched the lead to 21 points, and Brazil looked beaten (92–71, 33rd). Brazil began to run out of steam, while Germany kept pushing (96–71). William Dopfer brought up Germany’s 100th point with a dunk. Vossenberg’s three for 103–80 after 35 minutes felt like the dagger, but Brazil kept fighting until the final buzzer. Für Deutschland spielten Spieler Punkte Verein Lars Danziger 6 Porsche BBA Ludwigsburg Jamie Edoka 21 Frankfurt SKYLINERS Lucai Anderson 26 Trinity Christian School/USA William Dopfer 6 Advance Lambert High School/USA Dusan Ilic 6 Telekom Baskets Bonn Moritz Grüß 0 RASTA Vechta Caspar Vossenberg 11 FC Bayern München Anton Kemmer 4 ALBA BERLIN Fin Borczanowski 14 ALBA BERLIN Kenan Youdom 11 Porsche BBA Ludwigsburg Felix Kiehlneker 8 ratiopharm ulm Leonard Kröger 8 Paderborn Baskets

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AST 2026: DBB-U18-Mädchen beenden Turnier auf Platz Vier

Die deutschen U18-Mädchen haben im dritten beim 31. Albert Schweitzer Turnier in Mannheim und Viernheim den ersten Sieg verpasst. Die Mannschaft von Bundestrainerin Constanze Wegner unterlag heute in der Waldsporthalle in Viernheim gegen Italien mit 55:61 (14:14, 15:10, 13:14, 13:23) und kommt damit auf den vierten Platz. Ballverluste Die ersten Ballbesitze der Italienerinnen wurden alle von den Deutschen abgefangen, doch mit den Ballbesitzen konnten die Deutschen bis zur dritten Minute nichts anfangen, erst da viel der erste Dreier von Zraychenko und ein Treffer von ihr kurz darauf stellte zum 5:0. Italien legte direkt nach zum Ausgleich. Die deutschen Mädchen konnten mit Fullcourt-Pressure einen Ballverlust der Italienerinnen erzwingen, der zum Dreier mit Brett von Ivancic und direkt danach von Schönauer führte (13:7, 7.). Am Ende des ersten Viertel den längeren Atem und gleich zum 14:14 aus. Ein Block von Koch verhindert erste italienische Punkte und führte zum Dreier von Gierlich (17:14, 12.). Das Spiel war geprägt durch Ballverluste, die auf der anderen Seite selten gut genutzt werden können. Ein Korbleger von Wiegand schaffte wieder etwas Luft zum 21:18 (15.). Im Fastbreak traf Haux per Korbleger und kam für ein And-One an die Linie (23:21), kurz darauf auch ein And-One für Wiegand zum 26:21 (19.). Punkte von Wiegand und Koletzki stellten zum Halbzeitstand – 29:24. Rückschlag Koletzki eröffnete die zweite Halbzeit mit einem Distanztreffer zum 32:24. Zraychenko fand mit guter Fußarbeit einen schwierigen Abschluss unterm Korb (34:25), der von einem Dreier der Italienerinnen gefolgt wurde. Auch die zweite Halbzeit war geprägt von Ballverlusten auf beiden Seiten, so kam es über drei Minuten zu keinen Punkten. Italien konnte diese Phase wieder unterbrechen und kurz darauf viel auch bei Deutschland wieder ein Korb (36:30, 27.). Ein verworfener Einwurf der Deutschen brachte Italien die nächsten Punkte – 36:32. Zraychenko erhöhte nach Ballgewinn aus der Distanz wieder auf 39:32. Italien verkürzte mit drei schnellen Punkte auf 39:38, doch ein Buzzerbeater-Dreier von Haux schaffte zur letzten Pause nochmal etwas Luft (42:38). Die Aufholjagd der Italienerinnen ging nach der Pause weiter, mit Punkten aus der Zone und der Distanz kämpften sie sich wieder ran (46:45, 33.). Auch defensiv machten sie immer mehr zu, weshalb Deutschland nicht zu Punkten kam und so die Führung an Italien abgab (46:47). Ein weiterer Dreier der Italienerinnen brachte ihnen Abstand und Kraft. Die deutschen Mädchen kamen zeitweise kaum noch in die Zoen und von außen wollten die Bälle nicht ins Netz. Ein Dreier von Schönhauer brachte kurz wieder Hoffnung, die sich dann auch auszahlte. Zwei Dreier von Wiegand brachten Deutschland wieder auf 55:58 ran mit zwei Minuten auf der Uhr. An der Freiwurflinie stellten die Italienerinnen auf 55:61. Deutschland nahm ein letztes Timeout mit 26 Sekunden Restzeit, aber schaffte es nicht mehr und beendete das Turnier als Gruppenletzter. Fotos: DBB/Demirel The German U18 girls missed out on their first win in their third game at the 31st Albert Schweitzer Tournament in Mannheim and Viernheim. Head coach Constanze Wegner’s team fell to Italy today at the Waldsporthalle in Viernheim, 55:61 (14:14, 15:10, 13:14, 13:23), and now sit in fourth place. Turnovers The Italians’ first few possessions were all intercepted by the Germans, but the Germans couldn’t capitalize on them until the third minute, when Zraychenko hit her first three-pointer and followed it up with a basket shortly after to make it 5:0. Italy immediately tied the score. The German girls used full-court pressure to force a turnover by the Italians, leading to a three-pointer off the backboard by Ivancic and another by Schönauer right after (13:7, 7th minute). By the end of the first quarter, the Germans had the better of the play and tied the score at 14:14. A block by Koch prevented Italy’s first points and led to a three-pointer by Gierlich (17–14, 12th min). The game was marked by turnovers, which the opposing team rarely capitalized on. A layup by Wiegand gave Germany some breathing room again at 21:18 (15th min). On a fast break, Haux scored a layup and went to the line for an and-one (23:21); shortly after, Wiegand also converted an and-one to make it 26:21 (19th minute). Points from Wiegand and Koletzki set the halftime score at 29:24. Setback Koletzki opened the second half with a three-pointer to make it 32:24. Zraychenko used good footwork to score a difficult layup (34:25), which was followed by a three-pointer from the Italians. The second half was also marked by turnovers on both sides, resulting in a scoreless stretch that lasted over three minutes. Italy broke the deadlock, and shortly after, Germany scored again (36:30, 27th minute). A missed throw-in by the Germans gave Italy the next points – 36:32. Zraychenko extended the lead to 39:32 with a three-pointer after winning the ball. Italy closed the gap to 39:38 with three quick points, but a buzzer-beating three-pointer by Haux gave Germany some breathing room heading into the final break (42:38). The Italians’ comeback continued after the break; with baskets from the paint and beyond the arc, they fought their way back into the game (46:45, 33rd minute). They also tightened up their defense, preventing Germany from scoring and allowing Italy to take the lead (46:47). Another three-pointer by the Italians gave them some breathing room and momentum. At times, the German girls could barely get into the paint, and their shots from the perimeter wouldn’t fall. A three-pointer by Schönhauer briefly reignited hope, which then paid off. Two three-pointers by Wiegand brought Germany back to 55:58 with two minutes left on the clock. At the free-throw line, the Italians extended their lead to 55:61. Germany called a final timeout with 26 seconds remaining, but couldn’t pull it off and finished the tournament in last place in their group. Für Deutschland spielten Spieler Punkte Verein Nala Koletzki 4 Huntington Pre School/USA Leni Ruholl 4 Giro Live Panthers Osnabrück Emily Haux 7 Junior Falcons Bad Homburg Noemi Schönhauer 8 Post Nürnberg Karla Paradzik 0 Eisvögel USC Freiburg Darina Zraychenko 12 TSV 1860 Hagen Diana Ivancic 3 MTV Stuttgart Katara Lischka 0 MTV Stuttgart Lara Gierlich 6 Eisvögel USC Freiburg Mia Wiegand 17 TG 48 Würzburg Carla Koch 1 USC Heidelberg Arwen Röhrl 0 SC Rist Wedel

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AST 2026: Spielberichte von Tag fünf

Gruppe/Group A Türkiye – Bahrain 86:57 (20:18, 21:14, 19:4, 26:21) Im Spiel einer sieglosen (Bahrain) und einer enttäuschten (Türkei) Mannschaft erspielten sich die Türken eine 16:8-Führung nach sieen Minuten. Nur drei Minuten später hieß es 17:18. Bis zum Seitenwechsel hatte der Favorit dann ein paar Punkte zwischen sich und den Gegner aus der Golfregion gebracht. Nach der Pause kontrollierten die Türken das Spiel ohne Probleme und sicherten sich ihren zweiten Turniererfolg. _____________________________ In a matchup between a winless Bahrain side and a disappointed Turkish team, Turkey jumped out to a 16–8 lead after seven minutes. Just three minutes later, the score was 17–18. By halftime, however, the favorites had created some separation from their opponents from the Gulf region. After the break, Turkey stayed in control without any trouble and secured their second win of the tournament.   Slovenia – Sweden 104:87 (21:22, 27:7, 25:25, 31:33) Im Spiel um den zweiten Halbfinalplatz in der deutschen Gruppe konterten die Slowenen den guten Start der Schweden (9:5, 3.). In den folgenden Minuten verlief die Partie recht ausgeglichen, Slowenien stützte sich auf Luka Bojovic. Immer, wenn sich Slowenien abzusetzen schien, fand Schweden die passende Antwort. Zumindest bis zum 23:27 durch einen Dreier von Lukas Novakovic nach zwölf Minuten. Was folgte, konnte zu dem Zeitpunkt niemand erwarten: Slowenien begab sich bis zur Pausensirene auf einen 28:2 (!)-Lauf und hatte das Spiel nach 20 Minuten praktisch entschieden (51:29). Die Geschichte der zweiten Hälfte ist recht schnell erzählt. Schweden versuchte noch einmal, in die Partie zurückzukommen und holte auch einige Punkte auf (71:54, 29.), aber letztlich kamen die Slowenen recht locker zum Erfolg und damit zum Halbfinaleinzug. Dort heißt der Gegner eventuell Serbien, was sicher eine brisante Begegnung versprechen würde. ______________________________ In the game for the second semifinal spot in the German group, Slovenia answered Sweden’s strong start with a 9–0 run (9–5, 3rd minute). Over the next few minutes, the game stayed fairly even, with Slovenia leaning heavily on Luka Bojovic. Every time Slovenia looked ready to pull away, Sweden came up with the right response—at least until it was 23–27 after a three-pointer by Lukas Novakovic in the 12th minute. What followed was something no one could have expected at that point: Slovenia went on a 28–2 (!) run all the way to the halftime buzzer, essentially putting the game out of reach after 20 minutes (51–29). The story of the second half is quickly told. Sweden made one more push to get back into the game and did manage to cut the deficit (71–54, 29th minute), but in the end Slovenia cruised to a comfortable win and punched their ticket to the semifinals. Their opponent there could be Serbia — setting up what would certainly be a highly charged matchup.   Germany girls – Japan girls 61:81 (23:21, 18:22, 2:24, 18:14, Spielbericht, game report)   Germany – Japan 103:78 (21:17, 34:26, 28:16, 20:19, Spielbericht/game report) Fotos: DBB/Berger | DBB/Lincke Gruppe/Group B Italy – Latvia 71:57 (17:18, 18:17, 17:12, 19:10) Heute ging es bei den Italienern noch um den Einzug ins Halbfinale. Beide Teams machten ordentlich die Zone zu, die Letten nutzten das und trafen gut von außen, während die Italiener immer wieder den Weg in die Zone suchten, was zwischenzeitlich nicht gut funktionierte, sodass Lettland im ersten Viertel einen acht Punkte Vorsprung erspielt (11:18). Die Italiener holten das aber mit einen 15-0 Run auf zum 26:18, erst nach fast sechs punktelosen Minuten können die Letten wieder treffen und schafften es den Rückstand zur Halbzeitpause auszugleichen (35:35). Die zweite Halbzeit gehörte zunächst wieder Italien, doch Lettland hatte noch nicht aufgegeben und konnte lange mithalten. Zur letzten Pause stand es 52:47, doch im letzten Viertel überzeugte klar Italien und ging mit einem 71:57-Sieg nachhause. ______________________________ Today, the Italians were still fighting for a spot in the semifinals. Both teams played tight defense in the paint; the Latvians took advantage of this and shot well from the perimeter, while the Italians kept trying to penetrate the paint, which wasn’t working well at times, allowing Latvia to build an eight-point lead in the first quarter (11:18). However, the Italians rallied with a 15-0 run to make it 26:18; it wasn’t until nearly six scoreless minutes had passed that the Latvians could score again, and they managed to tie the game at halftime (35:35). The second half initially belonged to Italy again, but Latvia hadn’t given up yet and managed to keep pace for a long time. The score was 52:47 at the final break, but Italy clearly dominated the fourth quarter and went home with a 71:57 victory.   Serbia girls – Italy girls 64:53 (17:19, 22:11, 21:11, 4:12) Das erste Viertel war sehr ausgeglichen, beide Teams hatten etwas Schwierigkeiten bei den Abschlüssen und so schaffte Serbien es erst im zweiten Viertel sich abzusetzen. Durch erzwungene Turnover und Schnelligkeiten erspielten sie sich zur Halbzeitpause die 39:30-Führung. Auch in der zweiten Halbzeit konnte Serbien weiter dominieren und führten zwischenzeitlich mit 20 Punkten. Im letzten Viertel machten sie zwar nur vier Punkte konnten aber trotzdem einen 64:53-Sieg mit nachhause nehmen. ______________________________ The first quarter was very even. Both teams struggled a bit with their finishing, so Serbia didn’t manage to pull ahead until the second quarter. By forcing turnovers and playing with speed, they built a 39:30 lead by halftime. Serbia continued to dominate in the second half as well, leading by as many as 20 points at one point. Although they scored only four points in the final quarter, they still managed to secure a 64:53 victory.   Brazil – Serbia 74:75 (19:21, 28:14, 11:19, 16:21)  Schon in der ersten Minute merkte man, dass es für Serbien um alles geht und sie erzwangen direkt mehrere Turnover. Doch auch für die Brasilianer ging es um den Gruppensieg, weshalb sie stark dagegenhielten. Die gut gefüllte Halle mit serbischen und brasilianischen Fans sorgte für ordentlich Stimmung. Im zweiten Viertel zeigten die Brasilianer deutlich, was sie können und stellen zur Halbzeit auf 48:35. Aus der Halbzeitpause kamen die serbischen Spieler und Fans mit ganz neuer Energie und schafften es durch starke Defense und schwere Abschlüsse wieder ranzukommen. Ins letzte Viertel starteten sie mit einem Rückstand von vier Punkten (58:54). Ein Viertel voller Spannung, Timeouts und dem entscheidenden Führungswechsel. Die Brasilianer schafften es noch bis in die letzte Minute gegen die Serben anzuhalten, doch als der Korb der Serben zum 74:75 fiel mit nur noch 9 Sekunden auf der Uhr, kamen die Brasilianer nicht mehr gegen die lauten Fans und die willensstarken Spieler an und verlieren knapp mit 74:75. Die Serben sind durch den Sieg Gruppenerster und ziehen ins Halbfinale ein. ______________________________ Right from the first minute, it was clear that Serbia was playing for everything, and they immediately forced several turnovers. But the Brazilians were also fighting for first place in the group, so they put up a strong fight. The packed arena, filled with Serbian and Brazilian fans, created a great atmosphere. In the second quarter, the Brazilians clearly showed what they were capable of, taking a 48:35 lead at halftime. After halftime, the Serbian players and fans came out with renewed energy and managed to close the gap again through strong defense and tough shots. They started the final quarter trailing by four points (58:54). It was a quarter full of tension, timeouts, and the decisive lead change. The Brazilians managed to hold off the Serbs until the very last minute, but when the Serbs scored to make it 74:75 with just 9 seconds left on the clock, the Brazilians couldn’t overcome the loud fans and the determined players and lost by a narrow margin of 74:75. With this victory, the Serbs finish first in the group and advance to the semifinals. New Zealand – China 85:71 (20:14, 21:15, 28:23, 16:19) In der letzten Partie der Gruppenphase standen sich China und Neuseeland gegenüber. Die Neuseeländer übernahmen schnell die Führung und konnten diese auch stabil halten. Zur Halbzeitpause stand es 41:29 und die Kontrolle trotz kurzer starker chinesischer Phasen bei Neuseeland. Die Chinesen kämpften zwar auch nach der Pause weiter und hatten ein paar schöne Szenen, aber die Aufholjagd gelang ihnen nicht. Die Neuseeländer gewannen mit 85:71 und beendete Gruppe als Vierter. ______________________________ In the final game of the group stage, China faced off against New Zealand. The New Zealanders quickly took the lead and managed to maintain it. At halftime, the score was 41:29, with New Zealand in control despite brief strong runs by China. The Chinese continued to fight after the break and had a few nice plays, but they were unable to mount a comeback. New Zealand won 85:71 and finished fourth in the group.

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AST 2026: Deutsche U18-Jungen bleiben ungeschlagen

Die deutschen U18-Jungen bleiben beim 31. Albert Schweitzer Turnier in Mannheim und Viernheim ungeschlagen. Im fünften und letzten Hauptrundenspiel bezwang das Team von Bundestrainer Alan Ibrahimagic heute Japan mit 103:78 (21:17, 34:26, 28:16, 20:19). Die deutsche Mannschaft stand schon vorher als Halbfinalist fest und spielt am morgigen Freitag um 20.00 Uhr in der GBG Halle gegen Brasilien um den Einzug ins Endspiel am Samstag. Unterhaltsam Kenichiro Benedict agierte zu Beginn als Japans Alleinunterhalter (5:7, 2.), ehe Leonard Kröger und Lucai Anderson auf 11:7 stellten (4.). Es war viel Tempo im Spiel, nach großartigem Zuspiel von Anderson vollstreckte Anton Kemmer zum 14:9 (5.). Kröger holte sich wie schon im gesamten Turnier gefühlt jeden Rebound. Deutschland verteidigte gegen die beweglichen und wurfstarken Japaner richtig gut und kam einige Male auch ins Laufen (16:9, 7.). Japan blieb jederzeit gefährlich und ließ seine Klasse aufblitzen (16:13, 9.). Caspar Vossenberg tankte sich durch und stopfte zum 21:13. Nach einem unterhaltsamen ersten Viertel hieß es 21:17. Deutschland geriet in Rückstand (23:24, 12.), hatte den Rhythmus etwas verloren. Nun galt es genau diesen wieder zu finden. Vossenbergs Dreier machte da einen guten Anfang und auch Anderson ließ sich aus der Ferndistanz nicht lange bitten (31:25, 14.). Japan antwortete prompt. Vossenberg präsentierte sich bärenstark und Kemmer sorgte für den ersten zweistelligen Vorsprung (38:28, 15.). Anschließend suchte man den Abschluss ein paar Mal zu schnell und war defensiv gegen Benedict unaufmerksam (43:38, 17.). Japan nutzte die deutschen Fehler eiskalt aus  (45:43, 18.). Zur Pause hatte sich Deutschland etwas „befreit“, aber es war noch nichts entschieden (55:43). Highlights Als Borczanowski einen Dreier zum 61:43 traf (22.), hatte Japan sofort die passende Antwort, aber Anderson war ja auch noch da: 64:46 (23.). Das Spiel schien sich jetzt in Richtung der Deutschen zu neigen. Doch Japan hatte bereits mehrfach in diesem Turnier bewiesen, dass es größere Rückstände aufzuholen in der Lage ist. Edoka hämmerte den Ball zum 68:50 durch die japanische Reuse (25.), Auszeit Japan. Der „put back“ von William Dopfer war nach 27 Minuten ein weiteres Highlight. Für kleine Nadelstiche reichte es bei den Japanern aber allemal noch, die DBB-Auswahl durfte sich nicht zu sicher sein. Trotzdem sprach nach 30 Minuten nicht mehr viel für ein Comeback der Japaner (83:59). Der Dreier von Lars Danziger zur 87:59-Führung nach 31 Minuten war dann schon etwas mehr als nur eine Vorentscheidung. Man wartete zwar förmlich auf eine Aufholjagd des Gegners, aber die kam an diesem Tag nicht mehr. Fotos: DBB/Berger The German U18 boys remain unbeaten at the 31st Albert Schweitzer Tournament in Mannheim and Viernheim. In their fifth and final preliminary round game, the team coached by Alan Ibrahimagic defeated Japan today 103:78 (21:17, 34:26, 28:16, 20:19). The German squad had already secured a spot in the semifinals beforehand and will play tomorrow, Friday at 8:00 PM at the GBG Hall. Entertaining Kenichiro Benedict carried the load early for Japan (5–7, 2nd minute), before Leonard Kröger and Lucai Anderson put Germany ahead 11–7 (4th minute). The game was played at a high pace, and after a beautiful assist from Anderson, Anton Kemmer finished to make it 14–9 (5th minute). Kröger seemed to grab just about every rebound—just like throughout the entire tournament. Germany defended really well against the mobile, sharpshooting Japanese side and was able to get out in transition (16–9, 7th minute). Japan remained dangerous at all times and showed flashes of its quality (16–13, 9th minute). Caspar Vossenberg powered his way through the lane and threw it down for 21–13. After an entertaining first quarter, the score stood at 21–17. Germany briefly fell behind (23–24, 12th minute) and had lost some of its rhythm. The key was to find it again. Vossenberg’s three got things going, and Anderson followed from deep as well (31–25, 14th minute). Japan answered right away. Vossenberg was dominant, and Kemmer pushed the lead into double digits for the first time (38–28, 15th minute). However, Germany rushed a few possessions and was a bit careless defensively against Benedict (43–38, 17th minute). Japan capitalized on those mistakes (45–43, 18th minute). By halftime, Germany had settled back in and created some breathing room, but the game was far from decided (55–43). Highlights When Borczanowski knocked down a three to make it 61–43 (22nd minute), Japan responded immediately—but Anderson had the answer again: 64–46 (23rd minute). The momentum was clearly shifting toward Germany. Still, Japan had already shown multiple times in the tournament that it could come back from big deficits. Edoka hammered one home to make it 68–50 (25th minute), forcing a Japan timeout. William Dopfer added another highlight with a putback after 27 minutes. Japan was still able to land a few punches here and there, so Germany couldn’t afford to relax. But after 30 minutes, there was little to suggest a Japanese comeback (83–59). Lars Danziger’s three-pointer to make it 87–59 after 31 minutes was more than just a dagger—it essentially put the game out of reach. You could almost sense people waiting for a comeback run from the opponent, but on this day, it never came. Für Deutschland spielten Spieler Punkte Verein Lars Danziger 11 Porsche BBA Ludwigsburg Jamie Edoka 15 Frankfurt SKYLINERS Lucai Anderson 8 Trinity Christian School/USA William Dopfer 6 Advance Lambert High School/USA Dusan Ilic 4 Telekom Baskets Bonn Moritz Grüß 0 RASTA Vechta Caspar Vossenberg 17 FC Bayern München Anton Kemmer 4 ALBA BERLIN Fin Borczanowski 16 ALBA BERLIN Kenan Youdom 6 Porsche BBA Ludwigsburg Kilian Dück 9 FC Bayern München Leonard Kröger 7 Paderborn Baskets

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AST 2026: DBB-U18-Mädchen staunen gegen Japan

Die deutschen U18-Mädchen haben ihr zweites Spiel beim 31. Albert Schweitzer Turnier in Mannheim und Viernheim absolviert. Das Team von Bundestrainerin Constanze Wegner unterlag heute in der GBG Halle in Mannheim gegen Japan mit 61:81 (23:21, 18:22, 2:24, 18:14). Das erste Spiel hatten die DB-Mädchen gegen Serbien mit 56:65 verloren. Am morgigen Freitag geht es zum Abschluss des Mädchenturniers mit der Partie gegen Italien weiter (Waldsporthalle Viernheim, 17.45 Uhr). Guter Start Etwas überraschend attackierten die körperlich deutlich unterlegenen Japanerinnen zu Beginn mehrfach den deutschen Korb und kamen dort zum Erfolg (4:7, 3.). Die DBB-Mädchen traten aber ganz anders auf als im Spiel gegen Serbien: Energischer, aggressiver, schneller. Carla Koch sorgte mit einer schönen Bewegung für die erste deutsche Führung, Mia Wiegand setzte nach und wieder Koch traf zum 12:7 (5.), Auszeit Japan. In der Defense glänzend eingestellt und offensiv mit viel Selbstvertrauen trat Deutschland auf und hatte den Gegner anfangs gut im Griff (17:9, 7.). Mit einem Dreier und weiteren Punkten kamen die Japanerinnen nach acht Minuten heran (18:17). Deutschland hatte jetzt Probleme zu guten Würfen zu kommen und geriet in Rückstand (18:19, 9.). Mit der Schlusssirene des ersten Viertels netzte Wiegand einen Dreier aus zehn Meter Entfernung aus dem Lauf, der Jubel war groß (23:21). 27:21 hieß es nach zwei schönen Aktionen von Darina Zraychenko und Karla Paradzik (11.). Aber die wieselflinken Japanerinnen blieben immer gefährlich. Emily Haux netzte einen Dreier, der umgehend doppelt beantwortet wurde (33:31, 15.). Die DBB-Auswahl durfte sich keine Sekunde ausruhen, dazu waren die Gegnerinnen viel zu schnell. Es war bis zur Pause ein echtes Offensiv-Feuerwerk, das das Publikum geboten bekam (41:43). Staunen Beide Teams neutralisierten sich mit Beginn des dritten Viertels weitestgehend. Punkte waren zunächst Mangelware (41:47, 24.). Erst nach mehr als vier Minuten brachte Zraychenko die ersten Zähler für Deutschland auf die Anzeigetafel. Japan bestimmte jetzt das Spiel (43:51, 26.), Deutschland musste aufpassen den Anschluss nicht zu verlieren. Doch genau das passierte: Japan ging mit drei Dreiern deutlich in Führung (43:62, 29.). Das DBB-Team wirkte völlig ratlos und staunte nur noch ob der japanischen Überlegenheit (43:67). Wegner nahm zwei Auszeiten kurz hintereinander. Nach 16 unbeantworteten Punkten der Japanerinnen war das Spiel nach drei Vierteln entschieden. Unverdrossen versuchten es die DBB-Youngster weiter, aber an diesem Abend war einfach kein Kraut gegen die Japanerinnen gewachsen. Morgen gibt es dann die letzte Chance auf einen deutschen Sieg beim ersten AST für Mädchen. Fotos: DBB/Berger The German U18 girls played their second game at the 31st Albert Schweitzer Tournament in Mannheim and Viernheim. The team coached by Constanze Wegner fell to Japan today at the GBG Hall in Mannheim, 61:81 (23–21, 18–22, 2–24, 18-14). In their opening game, the German girls had lost to Serbia 56–65. They will wrap up the girls’ tournament tomorrow, Friday, against Italy (Waldsporthalle Viernheim, 5:45 PM). Fast Start Somewhat surprisingly, the physically undersized Japanese team attacked the German rim repeatedly early on and found success (4–7, 3rd minute). But the German girls came out very differently compared to the Serbia game—more energetic, more aggressive, and playing at a higher pace. Carla Koch gave Germany its first lead with a nice move, Mia Wiegand followed up, and Koch scored again to make it 12–7 (5th minute), forcing a Japan timeout. Locked in defensively and playing with plenty of confidence on offense, Germany had things under control early (17–9, 7th minute). But after a three and some additional buckets, Japan closed the gap after eight minutes (18–17). Germany then struggled to generate good looks and fell behind (18–19, 9th minute). Right at the buzzer to end the first quarter, Wiegand drilled a deep three on the move from about ten meters—huge moment and big celebrations (23–21). Germany extended the lead to 27–21 after two nice plays by Darina Zraychenko and Karla Paradzik (11th minute). But the quick and pesky Japanese side remained a constant threat. Emily Haux knocked down a three, only for Japan to answer immediately with two of their own (33–31, 15th minute). The German team couldn’t afford to relax for a second—their opponents were simply too fast. It turned into a real offensive shootout heading into halftime, much to the delight of the crowd (41–43). Stunned At the start of the third quarter, both teams largely neutralized each other, and scoring was hard to come by early on (41–47, 24th minute). It took more than four minutes before Zraychenko finally put Germany’s first points of the half on the board. By then, Japan had taken control of the game (43–51, 26th minute), and Germany had to be careful not to lose touch. But that’s exactly what happened: Japan pulled away decisively with three straight threes (43–62, 29th minute). The German team looked completely out of answers, almost stunned by Japan’s dominance (43–67). Coach Constanze Wegner called two timeouts in quick succession, but after a 16–0 run by Japan, the game was essentially decided after three quarters. The young German squad kept battling, but on this night there was simply no answer for Japan. Tomorrow offers one final chance to secure a German win at the first Albert Schweitzer Tournament for girls. Für Deutschland spielten Spieler Punkte Verein Nala Koletzki 5 Huntington Pre School/USA Laura Knaup 4 Rhein Bascats Düsseldorf/Osterather TV Emily Haux 5 Junior Falcons Bad Homburg Karla Paradzik 7 Eisvögel USC Freiburg Darina Zraychenko 12 TSV 1860 Hagen Diana Ivancic 6 MTV Stuttgart Katara Lischka 0 MTV Stuttgart Lara Gierlich 2 Eisvögel USC Freiburg Mia Wiegand 11 TG 48 Würzburg Lena Bjeltschick 0 VfL AstroStars Bochum Carla Koch 9 USC Heidelberg Arwen Röhrl 0 SC Rist Wedel

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AST 2026: Spielberichte von Tag vier

Gruppe/Group A Bahrain – Japan 79:90 (21:19, 22:17, 16:31, 20:23) Japan startete in dieses Spiel ohne ihren Topperformer von Dienstag Kenichiro Benedict. Die Abschlüsse beider Teams waren im ersten Viertel schlecht ausgeführt und so war es anfangs ein punktearmes Spiel. Auch Fehler beider Teams führten zu viele Ballverlusten, die aber vom anderen Team kaum zu Punkten führten. Bahrain konnte sich zwischenzeitlich mit sieben Punkten einen Vorsprung erspielen (14:7, 7.), doch Japan holt zum Ende des Viertel zum 21:19 auf. Im zweiten Viertel wieder ein ähnliches Spiel. Erst dominieren die Bahrainer deutlich mit einem zwischenzeitlichen Vorsprung 17 Punkte und zum Ende kommt Japan durch einen getroffenen Dreier auf 43:36 ran. Die Aufholjagd ging in die zweite Halbzeit und in Minute 25 hatte Japan die Führung zurück (52:54), was in Schwung gab und am Ende des dritten Viertel stand es 59:67. Die Japaner ließen die die Bahrainer im letzten Viertel nicht mehr ran und holten sich ihren zweiten Sieg mit 79:90. _____________________________ Japan entered this game without Kenichiro Benedict, their top performer from Tuesday. Both teams struggled with their finishing in the first quarter, resulting in a low-scoring start. Mistakes by both sides led to numerous turnovers, though the opposing team rarely capitalized on them for points. Bahrain managed to build a seven-point lead at one point (14:7, 7th minute), but Japan closed the gap to 21:19 by the end of the quarter. The second quarter followed a similar pattern. Bahrain dominated early on, building a 17-point lead at one point, but Japan closed the gap to 43:36 by the end of the quarter with a three-pointer. The comeback continued into the second half, and by the 25th minute, Japan had regained the lead (52:54), which gave them momentum; the score stood at 59:67 at the end of the third quarter. The Japanese didn’t let the Bahrainis get close in the final quarter and secured their second victory with a score of 79:90.   Italy girls – Japan girls 51:62 (15:13, 17:21, 11:12, 8:16) Das zweite Spiel des Tages war eine Premiere, denn zum ersten Mal in der Geschichte des Albert Schweitzer Turniers standen zwei Mädchenmannschaften auf dem Feld. Das Spiel war von Anfang an schnell, das Tempo vorgegeben von den Japanerinnen. Die Italienerinnen gelang es aber gut sich dem Tempo anzupassen und war es eine sehr ausgeglichene erste Halbzeit. Die japanischen Jungs, die im Spiel vorher gegen Bahrain gewonnen hatten, waren als Support da und zur Halbzeit stand es 33:34. Die zweite Halbzeit war, wie die erste, sehr ausgeglichen. Beide Teams erspielten sich immer wieder die Führung. Die Japanerin waren stark im Rebounding und hatten starke Fastbreaks, während die Italienerinnen immer wieder gut zum Korb fanden und auch defensiv die Japanerinnen zeitweise gut kontrollieren konnten. In den letzten drei Minuten schien aber die Power bei den Italienerinnen raus zu sein und die Japanerinnen konnten am Ende mit elf Punkten Unterschied (51:62). ______________________________ The second game of the day was a first, as it marked the first time in the history of the Albert Schweitzer Tournament that two girls’ teams took the field. The game was fast-paced from the start, with the Japanese setting the tempo. However, the Italians managed to adapt well to the pace, resulting in a very evenly matched first half. The Japanese boys, who had won their previous game against Bahrain, were there to cheer them on, and at halftime the score was 33:34. The second half, like the first, was very evenly matched. Both teams took the lead back and forth. The Japanese were strong on the boards and had powerful fast breaks, while the Italians consistently found their way to the basket and were also able to control the Japanese defensively at times. In the final three minutes, however, the Italians seemed to run out of steam, and the Japanese ultimately won by an eleven-point margin (51:62).   Türkiye – Slovenia 80:86 (16:18, 22:21, 22:17, 20:30) Die Türkei stieg direkt mit einer sehr starken Phase ins Spiel ein. Karutasu legte für die Türken in den ersten drei Minuten zwei Dreier und einen Dunk hin. Die Slowenen hielten nach kurzen Anfangsschwierigkeiten aber schnell wieder mit. Beide Teams spielten sich in der ersten Halbzeit immer wieder kurz nach vorne. Zur Halbzeit stand es 38:39. Die Türken hatten in der letzten Phase des dritten Viertel etwas mehr Ausdauer und konnten, unteranderem durch einen Buzzer Beater Dreier, mit etwas Vorsprung ins letzte Viertel starten (60:56). Am Anfang des letzten Viertel kann sich die Türkei kurz weiter absetzen. Auf beiden Seiten fallen in diesem Viertel viele Dreier und die Slowenen können dadurch langsam die Überhand gewinnen und am Ende mit 80:86 gewinnen. ______________________________ Turkey came out of the gate with a very strong start. Karutasu hit two three-pointers and a dunk for the Turks in the first three minutes. After some initial struggles, however, the Slovenians quickly caught up. Both teams traded leads repeatedly in the first half. The score at halftime was 38:39. The Turks showed a bit more stamina in the final stretch of the third quarter and, thanks in part to a buzzer-beating three-pointer, entered the final quarter with a slight lead (60:56). Turkey briefly extended its lead at the start of the fourth quarter. Both teams hit numerous three-pointers in this quarter, allowing the Slovenians to slowly gain the upper hand and ultimately win 80:86.   Germany – Sweden 91:56 (23:21, 24:14, 23:11, 21:10, Spielbericht/game report) Fotos: DBB/Berger | DBB/Lincke Gruppe/Group B Italy – Brazil 88:97 n.V. (18:16, 28:18, 22:23, 10:23, 8:17) Zu Beginn leisteten sich beide Teams haarsträubende Passfehler, die besonders Brasilien nutzen konnte. Offenbar lähmte die Bedeutung der Partie die jungen Korbjäger etwas (5:9, 4.). Fortan ging es hin und her mit mehreren Führungswechseln (16:16, 8.). Beide Head Coaches arbeiteten sich lautstark an der Seitenlinie ab und übertrugen die Hektik aufs Spielfeld. Italien versuchte es mit frühem Doppeln im Vorfeld und übte damit defensiv den größeren Druck aus (22:16, 11.). Drei Dreier brachten Italien mit 33:22 in Front (14.). Bis zum Kabinengang blieben die Azzurri die klar bessere Mannschaft (46:34). Brasilien kam mit Voldampf zurück aufs Feld, aber Italien wehrte den ersten Ansturm u.a. mit zwei Dreiern souverän ab (58:41, 24.). Das bis dahin ungeschlagene Brasilien fand kein Mittel gegen die in allen Belangen überlegenen Italiener (65:43, 26.) und musste sich erst einmal auf ein besseres Ergebnis konzentrieren, um in eventuellen Dreier- oder sogar Vierervergleichen nicht viele Chancen einzubüßen. Die Südamerikaner kamen heran (72:64, 33.), in erster Linie, weil Italien sich fast nur noch auf 1-1 Aktionen beschränkte. Italien verlor Gabriele Turconi mit Verletzung, leistete sich ein technisches Foul und plötzlich hieß es nur noch 77:74 (37.). Brasilien machte das 77:76 und kam zum 78:78-Ausgleich (38.). Italien wirkte völlig hilflos und rettete sich irgendwie in die Verlängerung. In der setzte sich Brasilien verdient durch und steht damit vorzeitig im Halbfinale. ______________________________ Both teams came out sloppy, committing some ugly turnovers early on, which Brazil was able to capitalize on. The significance of the game seemed to affect the young players, as they looked a bit tight (5–9, 4th minute). From there, the game turned into a back-and-forth battle with several lead changes (16–16, 8th minute). Both head coaches were very vocal on the sidelines, and that intensity clearly carried over onto the court. Italy started to apply more defensive pressure, mixing in early traps in the backcourt (22–16, 11th minute). Three straight threes helped Italy extend the lead to 33–22 (14th minute). Heading into the locker room, the Azzurri were clearly the better team (46–34). Brazil came out of the break full throttle, but Italy weathered the initial surge calmly, knocking down a couple of threes to hold them off (58–41, 24th minute). Up to that point undefeated, Brazil had no answers for an Italian side that was superior in every aspect (65–43, 26th minute) and had to shift focus to keeping the margin respectable—especially with potential tiebreaker scenarios in mind. The South Americans started to claw their way back (72–64, 33rd minute), largely because Italy settled for too many isolation plays. Italy then lost Gabriele Turconi to injury, picked up a technical foul, and suddenly the lead was cut to just 77–74 (37th minute). Brazil made it 77–76 and then tied the game at 78–78 (38th minute). Italy looked completely rattled and somehow managed to hang on and force overtime. In the extra period, Brazil took control and earned a well-deserved win, securing an early spot in the semifinals.   Latvia – China 78:74 (25:13, 19:14, 18:22, 16:25) Im Duell der beiden noch sieglosen Teams holte sich Lettland früh eine deutliche Führung (18:5, 7.). Lettland hatte bis dato drei Mal nur knapp verloren und wollte sich offenbar unbedingt den ersten Sieg holen. China konnte die Partie in der Folge ausgeglichen gestalten, lief aber weiter einem zweistelligen Rückstand hinterher (33:17, 14.). Lettland hatte in der ersten Halbzeit trotz einiger Fehler jederzeit Kontrolle über das Spiel (44:27). Nach der Pause bot sich ein ähnliches Bild. China mühte sich um ein Comeback, aber die Letten ließen das durch gelungene Aktionen von Aizpurs nicht bis zum 55:42 (26.) nicht wirklich zu. Dann aber rief der lettische Coach seine Jungs zu einer Auszeit zusammen. Nach 29 Minuten war der Vorsprung weiter geschrumpft (59:49), Lettland wackelte etwas. Bis auf 67:63 (36.) kam China heran, ging dann sogar in Führung (67:69, 38.). Ähnlich wie Italien zuvor schienen die Letten das Spiel einfach weggeworfen zu haben. Doch sie gingen mit einem Dreier wieder in Führung und lag 20 Sekunden vor dem Ende mit 76:73 vorne. Das konnten die Chinesen dann nicht mehr drehen. ______________________________ In a matchup between two winless teams, Latvia jumped out to a big early lead (18–5, 7th minute). Having suffered three narrow losses up to that point, Latvia clearly came in determined to secure their first win. China managed to play more evenly as the game went on but continued to trail by double digits (33–17, 14th minute). Despite a few mistakes, Latvia remained in control throughout the first half (44–27). The same pattern continued after the break. China kept pushing for a comeback, but Latvia held them off, with Aizpurs making key plays to maintain a 55–42 lead (26th minute). But then the Latvian coach called a timeout to regroup his team. By the 29th minute, the lead had been trimmed further (59–49), and Latvia started to look a bit shaky. China cut it to 67–63 (36th minute) and then even took the lead at 69–67 (38th minute). Much like Italy earlier, Latvia seemed to have let the game slip away. However, they responded with a three-pointer to regain the lead and were up 76–73 with 20 seconds left. China couldn’t turn it around from there.   Germany girls – Serbia girls 56:65 (14:15, 5:18, 20:14, 17:18, Spielbericht/game report)   Serbia – New Zealand 80:76 (16:16, 12:22, 16:23, 36:15) Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase, konnten sich die Neuseeländer im zweiten Viertel absetzen. Jackson Ball führte die Kiwis an und zeigte warum er zu den bislang besten Akteuren des Turniers gehörte. Serbien wirkte etwas ideenlos, schlief beim Rebound und konnte die gegnerische Physis in der Zone nur selten matchen. Selbes Bild nach der Pause. Neuseeland hatte das Sagen und baute seine Führung zwischenzeitlich auf knapp 20 Punkte auf. In der Folge kam es zu einer kleineren Rangelei, wodurch auch die serbischen Fans aufgeweckt wurden. Plötzlich wirkten die Serben wie ausgewechselt, trafen ihre Dreier und spielten leidenschaftlich Defense. Neuseeland merkte man nun die Angst an, das Spiel herzuschenken. Es folgten nur vereinzelt gute Abschlüsse der „All Blacks“. Serbien hingegen konnte nicht verwerfen und drehte die Partie dank des überragenden Vuk Danilovic am Ende in einen Vier-Punkte-Sieg, der die Hoffnungen aufs Halbfinale am Leben hält. ______________________________ After an evenly matched opening period, New Zealand went ahead in the second quarter. Jackson Ball led the Kiwis and showed why he was among the tournament’s best players so far. Serbia seemed somewhat lacking in ideas, was slow on the boards, and rarely matched the physicality of their opponents in the paint. It was the same story after the break. New Zealand was in control and at one point built its lead to nearly 20 points. A minor scuffle then broke out, which also roused the Serbian fans. Suddenly, the Serbs seemed like a different team, hitting their three-pointers and playing passionate defense. You could now sense New Zealand’s fear of giving the game away. The “All Blacks” managed only a few good shots from there on out. Serbia, on the other hand, couldn’t miss and, thanks to the outstanding Vuk Danilovic, turned the game around in the end for a four-point victory that keeps their hopes of reaching the semifinals alive.

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AST 2026: Deutsche U18-Jungen stürmen ins Halbfinale

Die deutschen U18-Jungen sind beim 31. Albert Schweitzer Turnier in Mannheim und Viernheim weiterhin auf der Erfolgsspur. Im vierten Turnierspiel gab es für das Team von Bundestrainer Alan Ibrahimagic heute den vierten Sieg. In der GBG Halle in in Mannheim setzten sich die DBB-Youngster mit 91:56 (23:21, 24:14, 23:11, 21:10) gegen Schweden durch und haben damit einen Platz im Halbfinale sicher. Am morgigen Donnerstag geht es am zum Abschluss der Hauptrunde gegen Japan (20.00 Uhr). Edoka bärenstark Wie fast schon gewohnt startete die deutsche Mannshaft nicht besonders gut in die Partie. Hohe Intensität und Physis prägten das Spiel zu Beginn, Schweden profitierte vom ungenauen Passspiel der Deutschen (8:9, 4.). Bis auf 10:18 zogen die Skandinavier davon (6.). Bis dahin agierte Deutschland offensiv zu gezwungen. Über verbesserte Defense fanden die DBB-Korbjäger dann auch offensiv zu einem Rhythmus und legten einen 13:0-Lauf mit zwei Dreiern von Dusan Ilic hin (10.). Mit der Schlusssirene des Auftaktviertels kassierte man dann noch einen schwedischen Dreier zum 23:21. Schweden antwortete zum 24:26 (12.), ehe wieder eine starke Phase der Deutschen folgte. Dreier Jamie Edoka, „and one“ Felix Kiehlneker, Freiwurf Edoka: 31:26 (13.). Vom 31:28 bis zum 40:28 legte Deutschland einen 9:0-Lauf hin, u.a. mit zwei Dunks von Anton Kemmer und des bärenstarken Edoka. Man war richtig ins Laufen gekommen und hatte den Gegner in diesen Minuten im Griff. Bis zur Pause änderte sich daran nichts (47:35). Frühe Vorentscheidung Deutschland war nach der Pause um eine schnelle Entscheidung bemüht. Immer wieder kam man zum schwedischen Korb, punktete entweder direkt oder war nur durch Fouls zu stoppen. Ein glänzender Fastbreak, abgeschlossen durch einen starken pass von Edoka auf Kemmer, führte erstmals zu einer 20-Punkte-Führung (61:41, 24.). Phasenweise spielte die deutsche Mannschaft wie aus einem Guss und überzeugte das Publikum in der GBG Halle in Mannheim. Die Dominanz wurde eher noch stärker und beim 68:43 durch Kenan Youdom (27.) war bereits eine Vorentscheidung gefallen, auch wenn sich hier und da Unkonzentriertheiten einschlichen, die Ibrahimagic so gar nicht gefallen wollten. Dennoch brannte im Schlussabschnitt nichts mehr an. Deutschland blieb immer Herr des Geschehens und holte sich den Sieg ohne noch in Gefahr zu kommen. Damit stehen die DBB-Jungen erneut im Halbfinale des Albert Schweitzer Turnieres. Fotos: DBB/Lincke Germany’s U18 boys remain on track at the 31st Albert Schweitzer Tournament in Mannheim and Viernheim. In their fourth game of the tournament, head coach Alan Ibrahimagic’s team secured their fourth straight win. At the GBG Halle in Mannheim, the DBB youngsters defeated Sweden 91:56 (23–21, 24–14, 23–11, 21-10), clinching a spot in the semifinals. Germany will close out the group stage tomorrow, Thursday, against Japan (8:00 PM). Edoka dominates As has often been the case, Germany didn’t get off to the best start. The game opened with high intensity and physical play, and Sweden capitalized on Germany’s sloppy passing (8–9, 4th minute). The Scandinavians extended their lead to 18–10 (6th minute), while Germany’s offense looked forced and out of sync early on. However, improved defense helped the German side find their rhythm offensively. They responded with a 13–0 run, fueled by two three-pointers from Dusan Ilic (10th minute). Still, Germany gave up a Swedish three at the buzzer to end the first quarter trailing 23–21. Sweden answered to make it 26–24 (12th minute), before Germany put together another strong stretch. A three by Jamie Edoka, an and-one from Felix Kiehlneker, and a free throw from Edoka made it 31–26 (13th minute). From 31–28 to 40–28, Germany went on a 9–0 run, highlighted by two dunks from Anton Kemmer and the dominant Edoka. Germany had clearly found its groove and took control of the game during that stretch. Nothing changed before halftime, as they carried a solid 47–35 lead into the break. Early Decision Germany came out of the break looking to put the game away quickly. Time and again, they got to the rim—either scoring right away or drawing fouls. A brilliant fast break, finished off by a great pass from Edoka to Kemmer, pushed the lead to 20 for the first time (61–41, 24th minute). At times, Germany played like a well-oiled machine, putting on a show for the crowd at the GBG Halle in Mannheim. Their dominance only grew, and when Kenan Youdom made it 68–43 (27th minute), the game was all but decided—even though a few lapses in concentration crept in, much to the displeasure of head coach Alan Ibrahimagic. There was no drama in the final quarter. Germany stayed firmly in control and secured the win without ever being seriously threatened. With that, the DBB boys once again advance to the semifinals of the Albert Schweitzer Tournament. Für Deutschland spielten Spieler Punkte Verein Lars Danziger 7 Porsche BBA Ludwigsburg Jamie Edoka 15 Frankfurt SKYLINERS Lucai Anderson 13 Trinity Christian School/USA Dusan Ilic 11 Telekom Baskets Bonn Moritz Grüß 2 RASTA Vechta Caspar Vossenberg 4 FC Bayern München Anton Kemmer 11 ALBA BERLIN Fin Borczanowski 6 ALBA BERLIN Kenan Youdom 2 Porsche BBA Ludwigsburg Felix Kiehlneker 12 ratiopharm ulm Kilian Dück 4 FC Bayern München Leonard Kröger 4 Paderborn Baskets

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AST 2026: Premiere für DBB-U18-Mädchen gegen Serbien

Die deutschen U18-Mädchen haben ihre Premiere beim 31. Albert Schweitzer Turnier in Mannheim und Viernheim bestritten. Im allerersten Spiel einer weiblichen Auswahl beim Traditionsturnier unterlag das Team von Bundestrainerin Constanze Wegner heute in der Waldsporthalle in Viernheim allerdings gegen Serbien mit 56:65 (14:15, 5:18, 20:14, 17:18). Am morgigen Donnerstag geht es mit der Partie gegen Japan weiter, das heute gegen Italien gewann (GBG Halle Mannheim, 17.45 Uhr). Ohne Selbstvertrauen In der sehr gut gefüllten Waldsporthalle in Viernheim herrschte eine tolle Atmosphäre. Auch durch die große serbische Anhängerschaft, die ordentlich Alarm machte. Mia Wiegand erzielte die ersten deutschen Punkte bei einem Albert Schweitzer Turnier (2:6, 3.) nach nervösem Beginn. Die große Kulisse beeindruckte die DBB-Mädchen offenbar, denn zunächst bestimmte Serbien das Geschehen (6:14, 6.). Wegner nahm eine erste Auszeit zur Beruhigung. Aber die Serbinnen agierten aggressiver und abgeklärter, hätten sogar noch höher führen können. Karla Paradzik traf zum 9:14, als schon neun Minuten absolviert waren. Langsam legten die deutschen Mädchen ihre Aufgeregheit ab, steigerten sich vor allem in der Defensive und waren nach einem Dreier von Lara Gierlich zum Viertelende auf 14:15 heran. Serbien erzielte die ersten sechs Punkte im zweiten Abschnitt. Offensiv fehlte es auf deutscher Seite vor allem an Selbstvertrauen, was die vielen knapp verfehlten Würfe und die vielen Ballverluste erklären mag (14:21, 14.). Die deutsche Mannschaft blieb die ersten sechs Minuten im zweiten Viertel ohne Punkt, bis Carla Koch sich schön durchsetzte (16:22, 17.). Defensiv gab es nicht viel zu bemängeln, aber im Angriff wollte einfach nichts zusammen laufen bei den DBB-Korbjägerinnen. Serbien überragte keineswegs, aber es wurde ihnen insgesamt zu leicht gemacht (19:33, Halbzeit). Andere Körpersprache Der zweite Dreier von Gierlich eröffnete das dritte Viertel und machte Hoffnung. Die Körpersprache war jetzt eine ganz andere. Das bedeutete nicht, dass keine Fehler mehr passierten, aber man begegnete den Serbinnen jetzt viel energischer. Nala Koletzki punktete zwei Mal in Folge und machte das 30:37, Auszeit Serbien (24.). Der Dreier von Koch bedeutete das 34:40 (26.), jetzt waren auch die Serbinnen beeindruckt. Fanden aber Antworten, auch an der Freiwurfline (34:43, 27.). Der nächste Dreier von Koch fiel zum 38:43 in den serbischen Korb, man durfte wieder an einen deutschen Erfolg glauben (29.). Nach 30 Minuten hieß es 39:47 aus deutscher Sicht. Die DBB-Mädchen investierten alles, um dem Spiel eine Wende zu geben. Aber immer, wenn es wirklich danach aussah, stand man sich selbst im Weg und gestattete den Serbinnen unnötige Punkte oder Rebounds (42:52, 34.). Beim 42:54 nach 35 Minuten sah es nicht mehr nach einem deutschen Erfolg aus, Auszeit Deutschland. Die Zeit rannte den Deutschen davon, das 48:64 war die endgültige Entscheidung (38.), auch wenn die DBB-Auswahl noch einige Punkte gut machen konnte. Fotos: DBB/Berger Germany’s U18 girls made their debut at the 31st Albert Schweitzer Tournament in Mannheim and Viernheim. In the very first game ever played by a women’s team at the prestigious tournament, head coach Constanze Wegner’s squad fell to Serbia at the Waldsporthalle, 56:65 (14–15, 5–18, 20–14, 17-18). Germany will be back in action tomorrow, Thursday, taking on Japan, which opened the girls tournament with a win over Italy (GBG Halle, 5:45 PM). Low on confidence The Waldsporthalle in Viernheim was packed, creating a great atmosphere—fueled in large part by a loud Serbian fan base that made plenty of noise. Mia Wiegand scored Germany’s first points at the Albert Schweitzer Tournament after a nervous start (2–6, 3rd minute). The big stage clearly had an effect on the German players early on, as Serbia controlled the game (6–14, 6th minute). Head coach Wegner called an early timeout to settle things down, but Serbia continued to play with more aggression and composure—and could have extended their lead even further. Karla Paradzik made it 9–14 after nearly nine minutes of play. Gradually, Germany began to shake off their nerves, tightening up defensively in particular. A three-pointer from Lara Gierlich brought them back within one by the end of the quarter (14–15). Serbia opened the second quarter with six straight points. On the German side, a lack of confidence on offense was evident, reflected in several narrowly missed shots and numerous turnovers (14–21, 14th minute). Germany went scoreless for the first six minutes of the second quarter until Carla Koch finally broke through with a strong drive (16–22, 17th minute). Defensively, there was little to criticize, but offensively nothing seemed to click for the German squad. Serbia wasn’t dominant, but overall, they were making things look far too easy (19–33 at halftime). Half two Gierlich knocked down her second three to open the third quarter, sparking some hope. The body language was completely different now. That didn’t mean the mistakes disappeared, but Germany was playing with far more energy and intensity against Serbia. Nala Koletzki scored on back-to-back possessions to cut the deficit to 30–37, forcing a Serbian timeout (24th minute). Koch then hit a three to make it 34–40 (26th minute), and suddenly Serbia looked a bit rattled. Still, they had answers—especially from the free-throw line (34–43, 27th minute). Another three by Koch trimmed the gap to 38–43, and belief in a German comeback started to grow (29th minute). After 30 minutes, the score stood at 39–47 from Germany’s perspective. Germany kept investing everything in an attempt to turn the game around. But whenever momentum seemed to swing their way, they got in their own way—giving up unnecessary points and offensive rebounds (42–52, 34th minute). At 42–54 after 35 minutes, a German comeback was looking increasingly unlikely, prompting a timeout. Time was no longer on Germany’s side, and the 48–64 deficit (38th minute) ultimately sealed the outcome—even though the DBB squad managed to close the gap slightly in the closing moments. Für Deutschland spielten Spieler Punkte Verein Nala Koletzki 4 Huntington Pre School/USA Leni Ruholl 4 Giro Live Panthers Osnabrück Laura Knaup 0 Rhein Bascats Düsseldorf/Osterather TV Noemie Schoenauer 0 Post SV Nürnberg Karla Paradzik 5 Eisvögel USC Freiburg Darina Zraychenko 3 TSV 1860 Hagen Diana Ivancic 5 MTV Stuttgart Katara Lischka 1 MTV Stuttgart Lara Gierlich 6 Eisvögel USC Freiburg Mia Wiegand 12 TG 48 Würzburg Lena Bjeltschick 2 VfL AstroStars Bochum Carla Koch 14 USC Heidelberg

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AST 2026: Japanische Delegation bei AST-Partner Westinghouse

Das Energietechnik-Unternehmen Westinghouse, mit Standorten u.a. in Japan und Deutschland, ist Partner des 31. Albert Schweitzer Turnieres. Westinghouse begrüßte heute am Standort in Mannheim eine japanische Delegation mit Coaches und Spieler:innen der beiden Teams sowie Kentaro Iwasaki, Jugendsekretär des Japanischen Basketball-Verbandes, und Musashi Horiuchi, Repräsentant des Japanischen Basketball-Verbandes, und weitere Gäste, darunter DBB-Vizepräsident Stefan Raid und DBB-Vizepräsident Lothar Bösing. Geschäftsführer Dr. Martin Pache begrüßte die Gäste und stellte seine große Begeisterung für das Albert Schweitzer Turnier heraus. Die sehr interessierten Gäste aus Japan bedankten sich für die Einladung und für den angekündigten Support am kommenden Donnerstag. Fotos: DBB/Demirel The energy company Westinghouse, with locations in Jaan and Germany, is a partner of the 31st Albert Schweitzer Tournament. Westinghouse welcomed a Japanese delegation at their Mannheim location today. The delegation included coaches and players from both teams, as well as Kentaro Iwasaki, Youth Secretary of the Japan Basketball Association, and Musashi Horiuchi, a representative of the Japan Basketball Association, along with other guests such as DBB Vice President Stefan Raid and DBB Vice President Lothar Bösing. Managing Director Dr. Martin Pache welcomed the guests and expressed his great enthusiasm for the Albert Schweitzer Tournament. The highly interested guests from Japan thanked the organizers for the invitation and for the announced support next Thursday.